Heutzutage ist Lacrosse in Kanada neben Eishockey eine Nationalsportart. Ursprünglich ist Lacrosse ein altes indianisches Spiel, das hauptsächlich von Stämmen der nordamerikanischen Ostküste gespielt wurde. Viele Legenden rangen sich um diesen Sport. Die wohl bekannteste Legende besagt, dass Lacrosse vom „Schöpfer“ gegeben wurde, damit die Säugetiere es gegen die Vögel spielen konnten. Dabei war der Mond der Ball. Für die Indianer ist Lacrosse ein spirituelles Spiel, das z.B. gespielt wurde, um die Aufmerksamkeit des „Schöpfers“ auf ein krankes Stammesmitglied zu lenken oder um Stammesfehden zu besänftigen.
Die Sportwetten-Angebote beim Lacrosse ähneln denen des Fußballs. Es können Handicap- und Gesamtscore-Wetten abgeschlossen werden. Sollten diese Wetten unentschieden enden und sollten hierfür keine Quoten angeboten worden sein, sind alle Wetten ungültig. Weiterhin kann man darauf setzen, welche Mannschaft das erste Tor schießt oder in welcher Halbzeit am meisten Tore fallen. Die Wettmöglichkeiten sind hierbei vielfältig. Beim Wetten auf Lacrosse-Spiele ist aber besonders zu beachten, dass sich die Lacrosse-Regeln der Herren wesentlich von denen der Damen unterscheiden. Gleich ist beiden, dass das Spiel mit einem Hartgummi-Ball gespielt wird, der einen Umfang von ca. 20 Zentimetern hat und ca. 140 Gramm wiegt. Ziel ist es, den Ball mit Hilfe eines Schlägers ins Tor des Gegners zu befördern. Am breiteren Schlägerkopf ist ein Netz befestigt. Mit diesem Netz wird der Ball gefangen, getragen und geworfen.
Bei den Herren wird Lacrosse auf einem 100 Meter langen und 50 Meter breiten Spielfeld gespielt, das ungefähr so groß wie ein Fußballfeld ist. Das Tor ist 1,80 Meter mal 1,80 Meter groß und ist 14 Meter vor dem Spielfeldende positioniert. Auch hinter dem Tor darf weitergespielt werden.
Ein Spiel geht über vier Viertel, von denen jedes 20 Minuten dauert. Jede Mannschaft darf zehn Spieler auf dem Feld haben: Einen Torwart, drei Angreifer, drei Mittelfeldspieler und drei Verteidiger. Von den 13 erlaubten Ersatzspielern darf jederzeit eine beliebige Anzahl eingewechselt werden.
Der Abstand zwischen den Toren beträgt hier 92 Meter. Unmittelbar vor dem Tor befindet sich ein Kreis, dessen Betreten verboten ist. Wie beim Handball formatieren sich die Spielerrinnen im Halbkreis vor diesem Kreis, um mit schnellem Passspiel die Verteidigung zu durchbrechen und ein Tor zu erzielen.
Last 5 posts in Ballsport
- Louis van Gaal - Kulttrainer des 21. Jahrhunderts - September 25th, 2009
- Golf wird endlich populär - March 12th, 2008
- Der wichtigste Schlag im Golfsport - March 6th, 2008
- Fussball in der Halle - March 2nd, 2008
- Der Freizeitfussball vor der Europameisterschaft - February 27th, 2008
